20.201.020:0.802 Zum Archiv

Manchmal bedauere ich, in meinem Leben zu wenig Zeit auf das Lesen verwendet zu haben. Heute wird so viel davon gesprochen, dass Lesen so wichtig sei, ohne gleichzeitig zu sagen, warum. Ja, natürlich ist Lesen unerlässlich, um in einer demokratisch organisierten Informationsgesellschaft das Wissen der Welt zu sammeln und für schlechte politische Zeiten zu horten. Jenes Wissen dauerhaft zu lagern, das angeblich diese Welt zusammenhält. Die Mitteilungen zu sichten und aufzubewahren, die von den Welterklärern und den Propagandisten unserer Zeit verkündet werden. Es ist doch bezeichnend, dass man von unserer heutigen Organisationsform des Zusammenlebens als Informationsgesellschaft oder Wissensgesellschaft spricht und nicht von einer Gesellschaft, in der das Denken im Mittelpukt steht. Klingt ja auch nicht besonders gut: Denkgesellschaft. Dafür haben wir uns Spezialisten und Spezialistinnen erfunden und bezahlen sie dafür, dass sie in den thinktanks dieser Welt herumlungern und ihr Unwesen treiben.

Thinktank, schon das Wort ist mehrdeutig. Es bedeutet Tank, also ein Auffangbecken, in dem man alles Mögliche speichern kann, zum Beispiel Informationen, die man dann miteinander kombiniert, in der Hoffnung der Gesellschaft wegweisende Ratschläge geben zu können. Darüberhinaus bedeutet es auch Kessel und in einem solchen kann man etwas erhitzen und verdampfen lassen, zum Beispiel auch Wissen, denn in der Kombination von Information kann man leicht die Orientierung verlieren. Und dann bedeutet tank auch noch Panzer. Und das trifft das Wort thinktank wohl am besten: Denkpanzer.

Und auch das Wort Panzer hat zwei Seiten: Einerseits dient ein Panzer dazu, sich selbst zu schützen, vor Angriffen von außen, lindert die intellektuellen Hiebe, die auf einen der denkt, einprasseln könnten und andererseits ist ein Panzer eine wunderbare Sache, wenn es darum geht, dem Gegner maximalen Schaden zuzufügen und sein Denken in tausend kleine Teile zu zerfetzen. Beim organisierten und institutionellen Denken steht ja nicht die Welterklärung im Mittelpunkt, sondern ihre Aneignung, ihre Kolonisierung und das mit dem geringsten individuellen Gefährdungspotential durch Andersdenkende, kombiniert mit einer ökonomischen Grundversorgung, die einem die Welt, die man erklären will, vom Leibe hält.

So leicht kann es geschehen, wenn einer frei denkt. Er schweift ab, vagabundiert durch das Labyrinth der Welt, schwadroniert vom Lesen und erfindet sich seinen eigenen Panzer. Dabei wollte ich nur folgendes bekennen: Ich kam zum Schreiben, bevor ich mir profund das Wissen der Jahrhunderte angegeignet hatte. Im Zentrum meines Lebens stand nie der Wunsch, die Welt durch das Lesen von Büchern zu erwerben, sondern sie durch mein Denken hindurch zu verstehen. Lesen war und ist für mich die Anstiftung zum Denken und Schreiben sein Ordnungsprinzip.


20.201.019:0.539 Zum Archiv

Einmal mehr ist mir klar geworden, warum es zwischen mir und der österreichischen Umwelt- und Naturpartei nicht geklappt hat, warum wir nicht zusammenkommen konnten. In ihrem Zentralorgan ist mir folgender Header ins Auge gesprungen: Retten wir das Naturidyll. Dieser Titel des Leitartikels ist aus mehreren Gründen falsch und Ausdruck einer Ideologie, die stärker im neunzehnten als im einundzwanzigsten Jahrhundert verwurzelt ist. Mit zwei Gründen will ich mich näher beschäftigen.

Erstens: Es ist zwar zulässig, Natur und Idylle in einem Kompositum zusammenzuschweißen, aber das macht aus einem Liebespaar noch lange kein gutes Ehepaar. Die Natur war nämlich nie idyllisch. Sie war immer gefährlich. Ein Raubtier, das nur eines im Sinn hatte, den Menschen mit Haut und Haar zu fressen. Dies ist ja auch der Grund, warum der Mensch sich die Natur unterworfen hat, sie sich untertan machte und sich selbst zur Krone der Schöpfung aufschwang. Er wollte damit ihren Reißzähnen entgehen. Die Errungenschaften der Zivilisation sind ja gerade nur deswegen entstanden, weil die Natur nicht idyllisch ist.

Und weil dem so ist, muss zweitens fetsgehalten werden, dass wir längst nicht mehr in Naturlandschaften leben, sondern in Kulturlandschaften. Also wäre die nahliegendere Überschrift: Retten wir das Kulturidyll, denn nichts weiter ist selbst der letzte, entlegenste Winkel dieses Landes.

Damit man mich nicht missversteht, ich liebe es durch die Kulturlandschaften zu wandeln und die gezähmte Natur in aller Pracht, befreit von Wölfen und Bären und sonstigem gefährlichen Tier- und Pflanzenallerlei, auf meinen Flanierwegen zu genießen, aber von Naturlandschaften kann nicht mehr die Rede sein, wenn auch nur ein Mensch seinen Fußabdruck darin hinterlassen hat, wie deutlich an dem beigefügten Bild zu sehen ist: zwei Politiker im Vordergrund und die Dächer eines Dorfes im Hintergrund.

Der Mensch gehört der Natur seit der neolithischen Revolution nicht mehr an, hat sich aus ihr emanzipiert, als er begann Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Daher ist es wichtig, den Ideologen des Naturschutzes immer wieder entgegen zu halten, schützen wir unsere Kulturlandschaften, pflegen wir die letzten Refugien und Reservate, in denen wir der Natur erlauben, ihre letzten Jahrzehnte auszuleben, zu sein, wie sie sein will. Aber tun wir nicht so, als wäre dieses Altenteil eine Idylle. Dies ist weder für die Natur eine angemessene Bezeichnung noch entspricht es der Realität, denn idyllisch kann ein Ableben nie sein, immer nur ein schmerzliches Abschiednehmen.

Eines habe ich im Laufe meines Lebens begriffen, wenn von der Idylle die Rede ist, dann lauert immer Gefahr und wir sollten auf der Hut sein, denn wer die Idylle verherrlicht, steht mit einem Fuß am Abgrund zur Unmenschlichkeit, denn die Idylle soll ja nichts weiter verdecken, als die selbstverschuldete Unmündigkeit, in die der Mensch getreten war, als er seinen angestammten Platz in der Evolution als Jäger und Sammler verlassen hat. Die Natur ist der Ursprung des Menschen, sein Lebensraum ist die Kultur und die Idylle ist die hässliche Fratze seiner Menschlichkeit.


20.201.018:0.658 Zum Archiv

Wagen wir ein Experiment: Befreien wir die deutsche Sprache aus dem Würgegriff ihrer Geschlechtlichkeit und schaffen wir gleich auch das Possessivpronomen ab. Damit könnten wir das Deutsche von seinem Anspruch auf Privateigentum und zugleich von einer schweren hstorischen Last befreien. Der Deutsche müsste dann keine fremden Länder mehr besetzen, um sie sich anzueignen. Oh, schon wieder habe ich den Deutschen in einen Mann verwandelt, in einen Besatzer, einen Unterdrücker, einen Kolonialherrn und da wären jetzt alle Frauen wohl froh, wenn sie nicht mitgemeint wären. Aber dem ist ja nicht so, denn auch deutsche Frauen erheben Anspruch auf fremde Ländereien, wildern gern in Nachbarsgarten und pflücken Kirschen von fremden Bäumen.


20.201.016:0.637 Zum Archiv

In meinem kalten Land weiden die Büffel und Mustangs auf den Prärien der Alpen. Der Dreiklang ihrer Glocken spielen die Todesmelodie. Und das Volk der Landfremden, welches an den Flüssen und Seen siedelt, haust wie in alten Zeiten und versorgt die Winterlager mit Brennholz und Proviant.


20.201.015:1.917 Zum Archiv

Seit nunmehr zwanzig Jahren mühe ich mich mit gendergerechtem Schreiben ab, aber erst neulich wurde mir das Ausmaß des Elends der deutschen Sprache bewusst, wenn es um Geschlechtergerechtigkeit geht. Genderforscher*innen und Sprachwissenschaftler_innen zerbrechen sich seit Jahrzehnten ihre Köpfe, um alle möglichen Geschlechter in der deutschen Sprache sichtbar zu machen. Und das nur aus einem einzigen Grund, weil der umgekehrte Weg, den die englische Grammatik genommen hat, nämlich den Genus aus der Struktur der Sprache zu entfernen, dem Deutschen und der Deutschin verschlossen bleibt.

Dabei wäre der umgekehrte Weg logischer. Warum lassen wir den Genus, also das Geschlecht, nicht aus der deutschen Sprache verschwinden? Darauf gibt es zwei naheliegende Antworten, wie ich denke. Erstens: Es hätte weitreichende grammatische Konsequenzen. Was machen wir mit den Fällen und mit denen Präpositionen, die ja förmlich nach einem Genus schreien. Und vergessen wir die Pronomen nicht. Zweitens: Es gäbe schwerwiegende soziale Verwerfungen in unserer Gesellschaft. Ein Kind könnte sich dann ja nicht mehr als Junge oder Mädchen fühlen und sich in der gesellschaftlichen Geschlechterhierarchie verorten, sich nicht mehr einordnen, könnte keine Geschlechterregister mehr ziehen, sich nicht mehr ausgegrenzt fühlen und sich auch nicht mehr unterwerfen. Und der deutschsprachige Mensch ist es doch gewohnt, sich einzuordnen, zu unterwerfen und mitzumarschieren.


20.201.013:0.857 Zum Archiv

Ich will das Leben nicht über mich ergehen lassen, wie einen Sturm, der losbricht, bevor der Regen kommt. Die Welt muss geformt werden, nach meinen Wünschen, meinen Träumen. Das bedarf der Arbeit und ausreichend Energie. Mich in den Strom der Zeit zu werfen, treiben zu lassen, war noch nie meine Sache.


20.201.012:1.639 Zum Archiv

Es gibt Tage, an denen ist man auf Augenhöhe mit seiner Zeit und wenn man an diesen Tagen sterben würde, könnte man sagen Alles erledigt. Man könnte abtreten wie man angetreten ist. Nackt und bloß. Unschuldig. Schuldenlos. Tabula rasa. Bis dann, macht's gut und Tschüss.

An diesen Tagen lacht die Sonne von einem azurblauen Himmel und selbst ein Spaziergang ist keine Flucht, sondern ein Flanieren durch Seelenlandschaften. Schulden hat man nur bei der Bank und das ist keine große Sache, denn die hält sich schadlos, an wem und wann immer es ihr gefällt.

An Tagen wie diesen, ist man näher dem Haben als dem Soll und es ist möglich, dass selbst in mir eine Art von Glück nistet.


20.201.011:1.756 Zum Archiv

Wir müssen uns die Zeit durch den Raum zurückerobern, denn nach Marx kann der Raum nur durch die Zeit vernichtet werden. Nur wenn wir lernen, durch die Landschaften zu flanieren, können wie uns entspannen und den Lauf der Zeit verlangsamen, denn es ist ja nicht die Zeit, die uns abhanden gekommen ist, sie läuft wie eh und je, im Sekundentakt vor uns her. Es ist der Raum, der sich verflüchtigt hat. Wir müssen nicht mehr lange Fußmärsche auf uns nehmen, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Wir müssen nicht mehr Berge und Täler durchschreiten, um Menschen aufzusuchen, die sich am andern Ende der Welt ausleben.

Das moderne, digitale und multimediale Zeitalter hat uns den Raum geraubt und ihn mit der Zeit synchronisiert. Im Burchteil einer Sekunde können wir Ozeane überwinden und die Erde umrunden. Doch wie der Raum verschwunden ist, in dem sich das Denken ausgebreitet hat, wie ein endloser Ozean zwischen den unentdeckten Zonen der Erkenntnis, hat sich die Zeit, die uns dafür zur Verfügung stand, verflüchtigt. Und unser wacher neugieriger Geist, hat sich in einen beschränkten und einfältigen Ungeist verwandelt.

Der Verlust der räumlichen Distanz und ihre Synchronisierung mit dem Takt der Zeit hat unsere Gesellschaft verwandelt. Wenn aber Raum und Zeit sich nicht mehr von einander unterscheiden, wir keine Mühe mehr aufwenden müssen, um den Raum zu überwinden und wir keine Zeit mehr haben, dem Denken ausreichend Raum zu geben, dann ist das, was wir früher Freiheit nannten, nicht mehr zu erreichen. Ein freies Denken braucht Raum und seine Verwirklichung Zeit. Die Vernichtung von Raum und Zeit durch die Moderne hat nicht nur das Geschichtsbewusstsein mit in ihren Orkus gerissen, sondern auch das, was die bürgerliche, aufgeklärte Gesellschaft in ihren zahlreichen Revolutionen an Freiheitsrechten hervorgebracht hat.


20.201.010:1.626 Zum Archiv

Es hat mich in die Fremde verschlagen. Dort zu Leben macht mir nichts aus. Ich bin es gewohnt, ohne Hintergedanken die Geselligkeit zu pflegen. Mich einzuleben bei den Menschen. Mich an eine Liebe zu binden, an ein schlagendes Herz, in der Unsichtbarkeit der Welt.

Es hat mich in die Fremde verschlagen. Und ich bereue nichts. Nicht die Wege, die ich entlang der Berghänge abschritt; nicht den See, von dem ich zu wenig Gebrauch gemacht habe für mein Glück; nicht die Wiesen, in denen ich kein Picknick hielt, obwohl sie mich eingeladen hätten; denn es käme mir seltsam eitel vor, meine Heimatlosigkeit wie eine Schuld zu tragen.

Es hat mich in die Fremde verschlagen. Dort, wo ich ein pralles Leben über allem ausbreitet und die Geschäftigkeit der Welt, nie zur Ruhe kommt. Nur hier kann mein immerfort schlagendes Herz still stehen und ich eingehen in das, was ich Welt nenne, kann meine Schritte erproben, als wären sie unbelastet, ungezählt und absichtslos.


20.201.008:1.613 Zum Archiv

Von einem Tag zum anderen befiel mich die Sehnsucht nach den Wäldern meiner Kindheit, nach ihrem Licht, ihren Farben, ihren eigentümlichen Geräuschen. Schließe ich die Augen sind sie da, steigen auf aus den Einnerungen, wie an Tagen im November der Nebel sich über die Hügel in der Vorstadt legt, in denen ich zur Welt hinzugefügt wurde. Da war kein See und kein Berg und auf den Wiesen graste kein Vieh.

Seltsam wie mir die Worte fehlen für das Licht der späten Tagen, für den weichen Schnee unter meinen Füßen, die Farben des Blätterdaches, die offenen Lichtungen und das hohe Sommergras, das sanft war und leicht, und die Wärme der Sonne, die aus den Böden aufstieg und den Duft des Laubes an mich herantrug, wenn ich zurückkehrte, nach langen Nächten in fremden Betten.

Seltsam wie reich bebildert meine Erinnerungen sind und wie karg der Ausdruck, wenn ich sie in Worte fassen möchte. Wie einfach der Nebel aufsteigt aus den Rebstöcken an den Rändern der Wälder, in denen die Krähen baden wie ein Sommersonnenkind. Ein Nebel so lebendig, wie jener, den ich mit H.H. durchwanderte und der mich trennte von der Welt und den anderen, denn Leben ist Einsamsein und keiner kennt den anderen flüsterten mir die Totenvögel zu und flogen gen Osten, vor ihrer Zeit.

In den Wäldern meiner Kindheit ist es immer Herbst. Ich schrieb nie Briefe, aber wanderte dennoch unruhig hin und her, suchte die letzten Schatten auf den Fluren, weil ich dachte, in ihnen käme alles, was ich sei, zur Vollendung: das Gute und das Böse, das Erhabene und die Demut, das Innen und das Außen. Und immer nistete der Duft von Freiheit, der Ungebundheit im Schutz der Kronen. Ein Gehen auf schmalen Pfaden. Schritt um Schritt. Aufgehoben. Eingeboren. Heimisch.


20.201.005:2.045 Zum Archiv

Auf den herbstlichen Böden sind manche Eicheln zu früh aus ihren Hüllen gesprungen, noch grün hinter den Ohren stehen sie in Konkurrenz zu den reiferen unter ihnen, die begierig darauf aus sind, aufzuspringen, sich einzunisten in erdigen, von Kriechtieren aufgewühlten Böden, dort geduldig auszuharren, den Winter zu verschlafen, sich vorzubereiten auf die kommenden, besseren Tage. Zu keimen, wenn die Zeit reif ist, zu wachsen, hochzuschießen, aufzugehen in der ersten Wärme der feuchten Böden, zu zeigen was in ihnen steckt. Das Vergehen zu besiegen, durch ein Beginnen, immerfort.


20.201.004:0.841 Zum Archiv

Das Sterben in der Welt hat mich zurückgeführt an den Anfang aller Tage, als ich noch suchte und nichts fand. Hier und heute, am Rande zur Nacht, unter der Glut der letzten Tage, verliert das in den Blick genommene Ziel an Wert und Wichtigkeit und als einziges Maß der Welt bleibt die Länge meiner Schritte. Jeder für sich einzigartig und in ihrer Vielzahl der Nährboden meiner Beständigkeit.


20.201.003:1.430 Zum Archiv

Ein Föhnsturm jagt den Sommer zurück in die Wälder. Am Wegrand blühen nur noch Herbstzeitlosen und ein zurückgelassner Klee zwischen ausgelösten Distelkronen. Über den Wiesen tanzen die Falter und die Blätter als wären sie Flocken aus Kristall. Einzigartig und vergänglich. Wie losgelassene Furien reißt der Sturm die reifen Bucheckern und Eicheln aus den Bäumen und selbst die Fahnen, die dem Wanderer Quartier versprechen, werden nicht verschont. Und die Wolken balgen sich überm See, als wär noch frischer Sommer, ziehn von Ost nach West, wie sie es nur an abgezählten Tagen tun. Unterdessem erntet der Sturm den Schnee der ersten melancholischen Tage auf den Bergen und befeuchtet mit ihm die für den Winter aufgesparten Träume, bevor das Dunkel aus den Geigen die Abendstunden kapert.


20.201.001:1.857 Zum Archiv

War auf der Anhöhe. Keinen Text geschrieben. Es ist seltsam still in mir. Seit Tagen kein Wort. Als wäre alles über alles gesagt. Der Herbst hat mich sanftmütig gemacht, wie die Welt um mich. Der Widerspruch liegt brach auf den Wiesen und in den Kronen der Bäume schweigt der Wind und über allen Gipfeln ist Ruh.


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